INTERNATIONALES GASTATELIER MALTATOR | AiR

 


Mit einem der besten Artist-in-Residence (AiR) Programmen in Österreich lädt die Kulturinitiative Gmünd jedes Jahr drei GastkünstlerInnen in das Internationale Gastatelier zu einem zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in das Maltator ein. Die Kunstschaffenden nutzen die Gelegenheit, sich mit Land und Menschen auseinanderzusetzen, in ihren neuen Werken kommt auch die Beziehung der GastkünstlerInnen zur Stadt Gmünd zum Ausdruck. Die internationalen GastkünstlerInnen prägen die besondere Atmosphäre und Lebendigkeit der Stadt, verleihen dem kleinen Ort Weltoffenheit und neue Impulse. Zum ersten Mal in Österreich ist 2018 die junge Pariser Künstlerin ÉLISE BENARD (F), die sich auf Zeichnung und Holzschnitt spezialisiert hat und sich für ihren Gastaufenthalt in Gmünd eine grafische Dokumentation über den Wald vorgenommen hat. Ihr folgt im Sommer die Linzer Malerin BIRGIT SCHWEIGER (A), die sich darauf freut, zwei Monate durchgehend ihrer Arbeit widmen zu können. Für ALFRED GRAF (A), Grafiker und Maler aus Vorarlberg, dessen „Landschaftsmalerei“ in Form von Schichtarbeiten entstehen, ist die Landschaft nicht nur Motiv, sondern in gleicher Weise auch Material für seine künstlerische Arbeit.


 

ÉLISE BENARD
Holzschnitt und Zeichnung | Frankreich

Artist in Residence im Gastatelier Maltator vom 1. Mai bis 30. Juni 2018

Präsentation ihrer Arbeiten: DI, 26. Juni 2018, 19.00 Uhr
Die Ausstellung ist bis 29. Juni 2018, täglich von 15.00 bis 19.00 Uhr zu sehen.

Die 1984 in Paris geborene französische Künstlerin Élise Benard hat sich auf Anregung von Séverin Krön, Gastkünstler im Maltator im Jahr 2015, um einen Atelierplatz 2018 beworben. Sie hat in Paris Kunst studiert, ihren Master 2009 gemacht und sich danach als freischaffende Künstlerin auf Holzschnitt und Zeichnung spezialisiert. Bisher hat sie ausschließlich in Frankreich gearbeitet und war dort in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen tätig. In ihrem Motivationsschreiben zur Bewerbung um einen Gastaufenthalt im Maltator hat sie ausgeführt, dass sie sich danach sehnt, auch über Frankreichs Grenzen hinaus zu sehen, neue Kulturen kennenzulernen und spannende Begegnungen zu haben. In Gmünd möchte sie ihre bevorzugte Technik des Holzschnittes nutzen, um eine grafische Dokumentation des Waldes zu erarbeiten. Der Wald als besondere Naturerfahrung spricht die in Paris lebende Künstlerin besonders an, ihm soll in Form eines “Wald-Panoramas” ihre künstlerische Arbeit während ihres Aufenthaltes in Gmünd gewidmet werden.

"To introduce myself I will start with a few lines about my work. My artistic process results from perception inflected by life experience. Time, separating events from the work they inspire, plays an essential role. Absorption and maturation set the tune. Rather than creating distortion, they give shape to something that was remaining unformed. In this sense woodcut is a familiar technique to me: the resistance of the material and the time needed to print proofs stretch maturation. Complementarily drawing nourishes my work by a straighter and more immediate expression. Wood has an essential place in my work, I can use it as a material for engraving, as well as a subject (forest drawings). I am eager to develop a new approach which will link these two aspects."



Download Ausstellungseinladung Benard

Downlaod Katalog Benard



 

BIRGIT SCHWEIGER
Malerei | Österreich
Artist in Residence im Gastatelier Maltator von 1. Juli bis 31. August 2018
Präsentation ihrer Arbeiten: DI, 28. August, 19.00 Uhr

Birgit Schweiger, geboren 1970 in Ried im Innkreis, studierte an der Kunstuniversität Linz und bei renommierten KünstlerInnen wie Anton Petz und Xenia Hausner. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Linz und ist seit 2014 Mitglied in der Berufsvereinigung Bildender Künstler Oberösterreichs. Werke von ihr finden sich u.a. im Museum Angerlehner/OÖ und in der Kunstsammlung der Stadt Linz. Die Künstlerin, die überwiegend in Acryltechnik malt, verwendet als Vorlagen eigenes Fotomaterial und Skizzen von Streifzügen durch die Natur.

„Meine Inspiration ist mein Lebensumfeld. Alles kann mich „anspringen“. Dabei „verwende“ ich oft Menschen, die gelassen irgendwo sitzen oder stehen, auch Menschen in Bewegung, völlig unbeeindruckt von ihrem Umfeld, die versunken sind in ihre eigene Welt. Möglicherweise drückt sich darin mein eigenes Wunschdenken aus. Menschen ziehen mich an und stoßen mich ab, überfordern mich, irritieren mich, manchmal stören sie mich. Oft sind dies junge Menschen, die durchaus nicht immer dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, die Desinteresse zeigen, Opfer der Spaßgesellschaft oder auch der Mode sind … und die ich gerne aus dem ursprünglichen Zusammenhang reiße, um sie an anderer Stelle in ein Bild hineinzukomponieren. Mein Ansinnen dabei ist zu sehen, wie homogen und ästhetisch mir das trotz aller „Widrigkeiten“ gelingt.

Da ich 2017 bereits zwei Wochen in der Vorsaison in der Altstadtgalerie in Gmünd arbeiten durfte, habe ich gesehen, welch großen Vorteil ein Ortswechsel mit sich bringt. Mir ist wichtig, die Zeit im Gastatelier intensiv zu nutzen, viel Ruhe zu haben, auch um mich mit neuen Themen und Dingen auseinander setzten zu können. Aus derzeitiger Sicht kann ich noch nicht sagen, was 2018 für mich ein Thema oder die Themenbereiche sein werden, mit denen ich mich während des Gastaufenthaltes auseinandersetzen möchte. Wichtig bei einem Gastaufenthalt ist mir der Austausch mit anderen Künstlern, auch den lokalen Künstlern. Wer weiß, vielleicht ergibt sich das eine oder andere Kooperationsprojekt?“


Katalog Birgit Schweiger August 2018
Einladungskarte Birgit Schweiger


ALFRED GRAF

Grafik und Malerei | Österreich
Artist in Residence im Gastatelier Maltator von 1. September bis 31. Oktober 2018

Präsentation seiner Arbeiten: DO, 25. Oktober, 19.00 Uhr

Alfred Graf, der 1958 in Feldkirch geboren wurde und an der Akademie der bildenden Künste in Wien studierte, erforscht seit Jahren bildnerisch die Sedimente und Gesteinsformationen von Landschaften in allen Teilen der Welt – dem heimischen Vorarlberg genauso wie dem US-Bundesstaat Kentucky, der Insel Sylt oder dem Vesuv. Bei Alfred Graf erhält der traditionelle Begriff "Landschaftsmalerei" eine gänzlich neue Bedeutung. Die Landschaft ist für ihn nicht allein Motiv, sondern in gleicher Weise auch Material. Aber wo hört die Natur auf und wo fängt die Kunst an? Diese Frage bestimmt seine künstlerische Arbeit.

Auf ausgedehnten Touren sammelt er am jeweiligen Ort verschiedene Erden, Sande und Gesteine, die er im Atelier zermörsert, mit Wachs – das aus derselben Region wie die geologischen Materialien stammt – bindet und nach unterschiedlichen gestalterischen Konzepten auf Baumwollmolino fixiert. Neben den Bildern schafft Alfred Graf auch dreidimensionale Objekte wie Kuben und Quader, die er durch sukzessives Aufschichten der Materialien formt. Der Künstler stellt die Landschaften in ihrer Beschaffenheit, ihrer inneren Struktur und ihren Farben, die sie gestalten und ihr den eigenen Charakter verleihen, abstrahierend dar. So entstehen Werke, in denen Alfred Graf die Essenz einer Region gleichsam sich selbst zum Ausdruck bringen lässt.
Alfred Graf freute sich, während seines Gastaufenthaltes in der Künstlerstadt Gmünd eine neue Region, eine alpine Landschaft von ganz eigenem Charakter kennenzulernen und in seine Arbeiten aufzunehmen zu können.


 

GASTKÜNSTLERINNEN UND GASTKÜNSTLER IM MALTATOR 1993 bis 2018

ARTIST IN RESIDENCE PROGRAMM

 

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RÜCKBLICK 2017: 

2017 hat die junge Konzept- und Medienkünstlerin PETRA MÜHLMANN-HATZL (A) das Thema „My personal artificial Intelligence“ aufgegriffen. Ihr folgt im Sommer mit dem Zeichner und Digital-Art-Designer DAVID RUSTOM erstmals ein Künstler aus dem Libanon nach. Im Herbst wird dann der erfolgreiche Künstler FELIX MALNIG (A) das Spannungsfeld Natur und Architektur zum Thema seiner malerischen Arbeit machen.


 

PETRA MÜHLMANN-HATZL

Konzeptkunst & Neue Medien, Österreich | Artist in Residence im Mai und Juni 2017

Petra Mühlmann-Hatzl, 1979 geboren in Osttirol, lebt und arbeitet seit 2010 in Berndorf/NÖ. Sie absolvierte die Akademie der Bildenden Künste Wien, ein Jahr an der Schule für Künstlerische Photographie bei Friedl Kubelka und ein Semester an der Prager Fotoschule. Petra Mühlmann-Hatzl ist Mitglied der Künstlerinnengruppe diePlayaden.

Petra Mühlmann-Hatzl gehört zu jener jungen Künstlergeneration, die sich verstärkt mit neuen Medien und deren Auswirkungen auf uns Menschen auseinandersetzen. Die Zeit verändert sich und sie verändert sich immer rascher. Science-Fiction-Fantasien der 90er-Jahre sind längst Wirklichkeit geworden. Wie wir Menschen diese Veränderung, diesen Wandel wahrnehmen bzw. wahrzunehmen in der Lage sind, damit beschäftigt sich Petra Mühlmann-Hatzl in ihrer aktuellen Arbeit: Das Shifting-Baseline-Syndrom bezeichnet das Phänomen einer verzerrten und eingeschränkten Wahrnehmung von gesellschaftlichem Wandel. Parallel zur Veränderung von Umweltbedingungen kommt es dabei zu Verschiebungen und Veränderungen der Referenzpunkte, die der menschlichen Wahrnehmung beim Bemessen von Wandel dienen. Betrifft auch uns eine eingeschränkte Wahrnehmung von Wandel? Wie bereits in ihrem Kunstprojekt SHIFT IN POINT OF VIEW erarbeitet, konnte die Künstlerin nun das Thema „Wirkung der Neuen Medien auf unsere Gesellschaft“ weiter vertiefen. Angelehnt an eine frühere Arbeit KILL YOUR IDOL schaffte sie es, in PERSONAL ARTIFICIAL INTELLIGENCE nun das Abendmahl mit den „Neuen Idolen aus der Zukunft“ zu vollenden. Neue Technologien in und um die Kommunikation scheinen den Alltag zu beherrschen. Unzählige Apps und Features begleiten uns in allen Lebensbereichen. Nun, wer ist diese Künstliche Intelligenz? Wann ist es eine Künstliche Intelligenz? Mit Fotoarbeiten und Installationen bot die Ausstellung PERSONAL ARTIFICIAL INTELLIGENCE eine Reihe von Denkanstößen und lud zu einer Reise ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT ein.

„Wie Wandel überhaupt geschieht, was er mit uns macht, beschäftigt mich seit langem. Da dieses Thema so umfangreich ist, möchte ich meinen Gastaufenthalt im Frühjahr 2017 in Gmünd, einer geschichtsträchtigen Mittelalterstadt, nützen, um den nächsten Schritt des Themas aufzugreifen und zu erarbeiten: MY PERSONAL ARTIFICIAL INTELLIGENCE. Wird es in Zukunft eine ganz persönliche künstliche Intelligenz geben? Wenn ja, wie wird sie aussehen? Wie wird sie sich auf uns auswirken? Dazu habe ich einen umfangreichen Fragebogen an KünstlerInnen ausgearbeitet, der sich mit diesen existenziellen Fragen beschäftigt. Die ausgewerteten Fragebögen sollen dann Arbeitsgrundlage für meinen Gastaufenthalt als artist in residence im Int. Gastatelier Maltator sein.“ (Motivationsschreiben von Petra Mühlmann-Hatzl im August 2016)

www.muehlmann.at| www.enigmaliberta.com

PDF EINLADUNG



 

 

DAVID RUSTOM

Zeichnung, Illustration und Digitales Design, Libanon | Artist in Residence im Juli und August 2017 

Der junge libanesische Zeichner und Grafiker David Rustom hat an der Universität von Beirut grafisches Design studiert, dort den Bachelor abgeschlossen und danach sein Studium in Frankreich fortgesetzt und abgeschlossen. Er arbeitet weltweit für verschiedene Grafikfirmen und internationale Kunden. Zurzeit lebt er als freischaffender Designer in den Vereinigten Staaten. Inspiriert von Aufenthalten in anderen Ländern sind Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensweisen, Glaubensvorstellungen und Religionen Inhalt seiner künstlerischen Arbeit. Auch Erlebtes sowie die eigene Gedankenwelt versucht er in seinen surrealen Zeichnungen für sich zu übersetzen.

„I’m a lebanese visual artist/illustrator, that is fiercely determined to create original art and have the passionate drive to fulfill my visions. Always seeking to expand my skills and make new alliances and collaborations, my specialties include visual design, art direction and illustrations. Worked on many different mediums, recently involved more in Digital arts.“

Während seines zweimonatigen Aufenthaltes in der Künstlerstadt Gmünd beschäftigt er sich vor allem mit der Zeichnung und Digital Art. Nach Vorstudien am Papier werden die Zeichnungen am Computer vervollständigt. Mit David Rustom ist zum ersten Mal ein Künstler aus dem Nahen Osten in Gmünd zu Gast, welcher im Internationalen Gastatelier im Maltator wohnt. David Rustom, dessen grafische Arbeiten sich nahezu ausschließlich auf die Farben Schwarz und Weiß reduzieren und durch einen surrealistischen Ausdruck beeindrucken, freut sich über seine Zeit in Österreich, von der er viele neue Anregungen und Begegnungen mitnehmen kann.

PDF Einladung

PDF Künstlerkatalog David Rustom



 

FELIX MALNIG

Malerei, Deutschland/Österreich | Artist in Residence im September und Oktober 

Felix Malnig, geboren 1967 in Nürnberg, aufgewachsen in Kanada, Deutschland und Österreich, studierte von 1987 bis 1992 Malerei an der Hochschule für angewandte Kunst Wien in der Meisterklasse für Experimentelles Gestalten bei Maria Lassnig und Christian Ludwig Attersee. 1992 erhielt er das Diplom. Zusätzlich absolvierte Malnig vier Semester Architektur an der Technischen Universität Wien. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Einzelausstellungen u.a. in Wien, NÖ, Zürich und Chicago. Gruppen-Ausstellungen in Europa, USA, Israel, Marokko, China.

Preise und Stipendien: Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich 1993, Erwin Ringel-Kunstpreis 1999, Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1999, Förderungspreis der Stadt Wien 2000, Strabag ArtAward, Anerkennungspreis 2008. Stipendien: Venedig 1993, Budapest 2000, Cheng Du, China 2003, Chicago 2007, Paliano, Italien 2011, Förderatelier des Bundes, Wien 2006-2012. Seine Werke finden sich in zahlreichen öffentlichen Museen und Kunstsammlungen, wie dem Niederösterreichischen Landesmuseum St. Pölten, der Kunstsammlung der Stadt Wien, dem STRABAG Kunstforum, der Siemens Kunstsammlung oder der Bank Austria Kunstsammlung.

Felix Malnig untersucht in seinen Bildern die Wechselwirkungen zwischen ökonomischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen und Architekturprojekten, Stadtplanung und Gestaltung im öffentlichen Raum. Als Symbole und Denkmäler geplant, die für urbanes Leben, Modernität und wirtschaftlichen Fortschritt stehen, erweisen sich die von Malnig abgebildeten Gebäude und Skulpturen als anonyme Hüllen und Monumente der Stagnation und Trostlosigkeit. Die Vortäuschung von Dynamik, Macht und Aufschwung durch Monumente im öffentlichen Stadtraum wird von Felix Malnig durch die Mittel seiner Malerei vor dem Auge wortwörtlich aufgelöst. Er arbeitet in Mischtechnik mit silberner Acrylfarbe und farbigem Lackspray auf Leinwand. Die silberne Farbgebung kann dabei für rostfreien Stahl ebenso wie für die bedrohliche Smog-Masse der grauen Stadt-Realität oder den scheinenden Glanz eines nur oberflächlich strahlenden Architektursymbols stehen. Das Verlaufen der Farben, die durch die Arbeit mit Klebebändern entstehenden Unregelmäßigkeiten und Rasterungseffekte sowie der monochrome Charakter führen zur Abstraktion der materiellen Bildstruktur und -textur ebenso wie zur Dekonstruktion des Subtextes der Realität der abgebildeten Großstadt-Utopien.

„Mir hat Gmünd bei meinem ersten Besuch so gut gefallen, dass ich mir gut vorstellen kann, hier zwei Monate zu leben und zu arbeiten. Als Thema meiner Arbeit kann ich mir zum Beispiel das Spannungsfeld Natur und Architektur vorstellen. Gerne lasse ich mich aber auch durch die Umgebung zu etwas Neuem inspirieren.“ (Aus dem Motivationsschreiben von Felix Malnig im September 2016)

www.felixmalnig.at

PDF Einladung

PDF Künstlerkatalog Felix Malnig

 


 


 


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